erstellt von: lacravate, am 20.02.2012 13:51 , Clicks: 2673

Besser aussehen, weniger ausgeben

Das Leben kann so anstrengend sein. Da hat man gerade die ultimative Designerjacke erworben und ist schon wieder out – das gute Stück war aus der Kollektion von letztem Jahr. Noch dazu fangen diese ganzen Ausgaben für Klamotten langsam an, das Budget ganz schön zu belasten. Und außerdem gibt es doch wirklich angenehmere Dinge, als Kleidung einzukaufen.Stundenlang durch die Geschäfte zu hetzen und dann doch nichts zu finden, am Ende schnell irgendetwas aus dem Regal zu nehmen, nur damit man irgendetwas zum Anziehen hat. Ist es wirklich so schwer, einfach nur ein wenig auf seine Garderobe zu achten?


Ja, ist es. Jedenfalls wenn man darunter versteht, jeden modischen Trend sofort aufzuspüren und mitzumachen, bevor es alle tun und der ganze Look wieder etwas angestaubt wirkt. Wer hingegen einfach nur gut aussehen möchte, hat es leichter. Denn mit ein paar simplen Grundregeln kann man eigentlich kaum noch etwas verkehrt machen.


Wer Kleidung sinnvoll kaufen möchte, sollte sich nie, ich wiederhole, NIE, komplett nach dem Trend richten. Wenn die tolle kurz geschnittene Jacke, die gerade so absolut in ist, Ihnen nicht gefällt, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie Ihnen auch nicht steht. Wenn Sie sich zu weit von Ihrem eigenen Geschmack entfernen, sehen Sie verkleidet aus. Egal, wie trendy oder hip das Outfit ist.


Die Wirkung des Outfits wird sehr stark von kleinen Details bestimmt. Ein edler Kaschmirschal kann zum Beispiel jeden mittelmäßigen Mantel aufwerten, ein dezentes Einstecktuch lässt einen Anzug von der Stange eine Liga aufsteigen. Manschettenknöpfe werden auf den ersten Blick meist gar nicht bemerkt. Aber sie wirken irgendwie edel.


Kleinigkeiten heißen nun aber nicht, es mit dem Detailreichtum zu übertreiben. Ganz im Gegenteil. Es ist eine goldene Grundregel der Herrenmode. Einfacher ist besser. Wenn Sie zwischen zwei Kleidungsstücken schwanken, nehmen Sie das schlichtere. Es wird die richtige Wahl sein. Ein auffällig gemusterter Pullover kann im Skiurlaub ein Blickfang sein. Der gleiche Pullover in durchgehender Farbe kann Sie außerdem ins Büro begleiten und macht auch sonst meist eine gute Figur. Außerdem sind es die auffälligen Details, die schnell aus der Mode kommen. Schlichte, klassische Kleidungsstücke können Sie auch nach zehn Jahren noch tragen.


Und, dauerhaft oder nicht, vermeiden Sie zu viel Kunstfaser. Ein Hemd mit zehn Prozent Polyester ist einfach nur leichter zu bügeln als reine Baumwolle. Ein Hemd aus vorwiegend Polyester lässt Sie nach ein paar Minuten aussehen (und riechen), als hätten Sie gerade geduscht – und zwar in Ihrem eigenen Schweiß. Kunstfaser wird oft nur beigemischt, um dem Stoff bessere Eigenschaften zu geben. Der Kunstfaseranteil sollte aber nie die magische 25-Prozent-Marke übersteigen.


Bei all dem sollte man aber eines nicht aus den Augen verlieren: das eigene Budget. Natürlich, Qualität hat meist ihren Preis, aber wenn Ihr neuer Anzug Ihren Nachwuchs das Studium kostet oder Sie für Ihren Mantel einen Kredit aufnehmen, ist es zu viel. Klingt absurd, aber zu hohe Ausgaben für teure Markenkleidung vor allem bei Versandhäusern sind tatsächlich einer der nicht so seltenen Gründe für Überschuldung. Gönnen Sie sich ein paar gute, solide Stücke. Aber kaufen Sie nicht den ganzen Laden leer.


Online lässt sich übrigens oft ein wenig sparen. Sie wären überrascht, wie günstig man teilweise schon handgenähte Krawatten aus reiner Seide bekommt.




Black Velvet oder das Samtjackett
Herrenmode - Trends
Dressing Up! Einen Gang zulegen
Wollkrawatte und Sommeranzug
Lohnt sich ein Maßanzug?
KRAWATTENFARBE VIOLETT
Der Mantel

vorheriger Blogartikel nächster Blogartikel
« Leder versus Lederimitat Krawatte einmal anders »

Alle Preise inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten