erstellt von: lacravate, am 05.01.2012 18:54 , Clicks: 3164

Das Hemd - ein Überblick

Das Hemd verleiht den eigenen Gesichtszügen zusätzliches Profil, da es das Gesicht einrahmt. Sehen Sie Ihr Hemd als Leinwand, auf der die eigene Persönlichkeit inszeniert wird. Wir geben Ihnen hier einen kleinen Überblick über das Oberhemd und alles was Sie dazu wissen müssen.

Schnitt und Passform

Wie auch beim Anzug verfolgt das Hemd den Trend hin zur schmaleren Silhouette. Es wird körperbetonter getragen und der Rumpf wird in der Mitte wo möglich leicht tailliert. Ein korrekter Eindruck wird erzielt, wenn Kragenweite und Taillenumfang stimmig sind. Ein Hemd, das die Luft abschnürt oder die Leibesfülle des Trägers hervorquellen lässt, ist kein Zeichen guten Stils.

Kragenformen

Die am weiten verbreitesten Kragenformen sind der Haifischkragen und der spitzer zur Brust hin zulaufende Kentkragen. Der Haifischkragen ist flach vom Hals weggeschnitten und muss zwingend mit einem voluminöseren Krawattenknoten `gefüllt´ werden. Der Kentkragen dagegen kann sehr gut mit oder ohne Krawatte getragen werden. Auch sehr beliebt ist der sogenannte Buttondown-Kragen. Eine sportliche Variante - von Amerika nach Europa gekommen - bei der die Kragenspitzen mit zwei Knöpfen am Vorderteil des Hemds festgemacht sind und der am besten zu legerer Freizeitbekleidung und ohne Krawatte getragen wird.

Material

Baumwolle ist mit Abstand das beste Material für Hemden. Kein Material aus der Chemieserie könnte diese vielseitige Naturfaser je ersetzen. Als die besten Baumwollstoffe für Hemden gelten das Top-Ply (Vollzwirn), gekämmte oder ägyptische Baumwolle sowie karibischer Sea-Island Cotton. Im Sommer kommen Seide und Leinen (aus der Flachsfaser gewonnen) als Hemdmaterial dazu. Für das Freizeithemd werden dann, vor allem zu den kälteren Jahreszeiten, noch Jeans, Cord oder Flanell sehr gern getragen. Als Mischgewebe aus Baumwolle und anderen Stoffen wie Leinen gelten zudem der Batist, Chambray oder der Garbadine. Batiststoff ist sehr fein gewebt, der Chambray hat eine leicht changierende Optik und der Garbadine bezeichnet festere Stoffe mit Diagonalrippen-Optik. Pflegeleicht- oder Bügelfrei-Ausrüstungen aus Kunstharzen erleichtern das Bügeln, schränken aber oft die Atmungsaktivität ein.

Die Ärmel

Das Wichtigste, was es bei den Ärmeln zu beachten gilt, ist die Ärmellänge, welche lang genug sein muss - die Manschette sollte auch bei angewinkeltem Arm auf der Daumenwurzel aufliegen. Allerdings sollte die Manschette nicht so weit sein, dass man sie geschlossen über die Hand ziehen kann. Mit Manschettenknöpfen haben Sie eine perfekte Möglichkeit die Hemdmanschette optisch aufzuwerten und einen tollen Blickfang an Ihrem Outfit geschaffen. In unserem nächsten Artikel über Hemden beschäftigen wir uns mit den "Qualitätsmerkmalen eines Hemdes". Weitere interessante Themen unseres Modeblogs:

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