erstellt von: lacravate, am 05.01.2012 18:54 , Clicks: 3433

Krawatte für die Dame - Trends

Die typische Damenkrawatte gibt es eigentlich gar nicht. Aber die Damenwelt ist bekanntlich sehr ideenreich und findet deshalb immer wieder neue Möglichkeiten Damenkrawatten zu kreieren und diese geschickt zu ihrem Outfit zu kombinieren. Zwar gilt die Krawatte als ein typisch männliches Kleidungsstück, aber es ist eigentlich gar nicht ungewöhnlich, dass Kleidungsstücke, die für Männer konzipiert wurden, den Weg in die Kleiderschränke der Damen finden. Denken wir nur einmal an die Hose, aber auch Sakko und Smoking haben die Damen längst schon in Besitz genommen.


Nun also auch die Krawatte. Als typisch männliches Accessoire wirkt sie bei Damen ganz bezaubernd. Während die Herren zu bestimmten Anlässen generell Krawatten tragen, ist die Krawatte bei Damen immer nur eine Option, keinesfalls ein Muss. Der Dresscode für Herren gilt also nicht bei Damenkrawatten. Es gibt sehr viele Möglichkeiten für die Damenwelt Krawatte zu tragen. Sie können sich am Kleiderschrank ihres Mannes bedienen und sich dort einfach eine Krawatte ausleihen. Das passt dann zu nahezu jedem Outfit. Sie können aber auch eine ausgesprochene Krawatte für Damen erwerben, die zunehmend nachgefragt werden. Diese Damenkrawatten sind meist schmaler als eine Herrenkrawatte oder glänzen mit besonderen Verzierungen.


Neben den schmalen Damenkrawatten sind auch die breiten Krawatten, wie sie früher in den Siebzigern getragen wurden, sehr modern. Sie passen perfekt zu einem extravaganten Outfit. Bei den Damenkrawatten können also zwei Varianten unterschieden werden. Die eine Stilrichtung zeigt sich schmal und etwas kürzer, wobei die Damenkrawatte dann meist in einem kräftigen Uniton gefertigt ist. Die andere Richtung ist die breitere, ebenfalls etwas kürzere Damenkrawatte, bei der florale Motive zum Einsatz kommen. Beim Binden einer Damenkrawatte dürfen sich die Damen gerne nach den Herren richten. Die Krawatten für Damen können ebenfalls mit den Knoten gebunden werden, die auch bei Herrenkrawatten zum Einsatz kommen. Häufig werden bei Damenkrawatten der Four-in-hand, der Windsor oder der so genannte kleine Knoten bevorzugt. Auch bei den Damenkrawatten gilt, je mehr Schlingungen die Art der Bindung hat, desto mehr wird die Krawatte verkürzt. Soll also die Krawatte kürzer getragen werden, empfiehlt sich der Windsorknoten, für mehr Länge ist der kleine Knoten angebracht.


Es gibt aber auch einige Unterschiede im Vergleich Herrenkrawatte und Damenkrawatte. Bei der endgültigen Form verhält sich die Damenkrawatte etwas anders. Hier sitzt der Knoten lockerer und auch nicht strikt dreieckig. Der Knoten bei einer Damenkrawatte muss also nicht ganz zugezogen werden, sondern sitzt eher locker und leger. Anders als bei den Herren, dürfen die Damen auch das schmale Ende der Krawatte länger herunterhängen lassen als das breite. Damit wirkt die Damenkrawatte viel eher wie eine Schleife. Da der Dresscode für Herren bei den Damen nicht gilt, können diese ganz mutig experimentieren.


Derzeit modern sind schmale Krawatten in einem kräftigen Uniton. Sie wirken modisch und keck und können bestens zu legerer Garderobe oder zur Bürokleidung kombiniert werden. Eher weniger für Business Casual geeignet ist eine Herrenkrawatte in normaler Breite. Da diese bei Damen eher extravagant wirkt, sollte sie nicht zur förmlichen Bürokleidung kombiniert werden. Dort sind eher Damenkrawatten geeignet, die aus edlen, feinen Materialien wie beispielsweise schimmerndem Seidensatin bestehen. Und wenn Damen auffallen möchten, entscheiden sie sich am besten für eine Damenkrawatte mit Glitzereffekt. Glamour inklusive.


Ebenfalls im Trend liegen Perlen, Pailletten oder feine Kristalle, die aus einer schlichten Krawatte ein echtes Schmuckstück machen. Die Damenwelt hat also nahezu freie Hand für die Gestaltung und das Tragen einer Damenkrawatte. Damenkrawatten sollten immer zum Typ der Frau passen. Zarte und mädchenhafte Frauen können alle Arten von Damenkrawatten – von schmalen Bindern, breiten Bindern oder ausgesprochenen Herrenbindern – tragen. Frauen mit weiblichen Rundungen sollten die ganz schmalen Damenkrawatten eher meiden, denn diese betonen die Kurven eher. Handelt es sich um eine burschikose, jungenhafte Frau, dann passen schmale Krawatten in Knallfarben oder auch Damenkrawatten mit Mustern besonders gut. Weniger empfehlenswert wäre hier eine kühle Businesskrawatte aus der Männerabteilung. Die Möglichkeiten für Damen beim Tragen einer Krawatte zu variieren, sind sehr viel zahlreicher als die Gelegenheiten für Herren. So können die Damen die Krawatte als normale Krawatte tragen, als Gürtel zur Hose oder als Schärpe um ein Kleid gewickelt. Ebenfalls können Damen die Krawatte als Schal, Stirnband oder Haarband einsetzen. Aber das sind noch längst nicht alle Möglichkeiten. Sehr interessant sieht es aus, wenn die Krawatte um einen Hut gewickelt wird oder wie ein Tuch an den Riemen der Handtasche geknotet wird. Männer haben diese Möglichkeiten nicht. Der Damenwelt hingegen sind bei ihrer Fantasie keinerlei Grenzen gesetzt. 


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