-
Krawatten
-
Farbe
- Weiß & Cremeweiß
- Grau & Silber
- Schwarz & Anthrazit
- Braun & Mokka
- Beige & Creme
- Gelb & Gold
- Orange & Apricot
- Hellrot & Koralle
- Rot & Rubin
- Dunkelrot & Bordeaux
- Lila & Flieder
- Rosa & Lachs
- Hellblau & Stahlblau
- Blau & Ultramarin
- Dunkelblau & Navy
- Türkis & Petrol
- Hellgrün & Mint
- Dunkelgrün & Oliv
- Mehrfarbig
- Stoff
- Design
- Variante
-
Farbe
- Fliegen
- Einstecktücher
- Accessoires
- Hochzeit
- Damen
Neuerscheinungen
Neuerscheinungen
Bestseller
Bestseller
Die Wiederkehr der Weste: Stilvolle Rückkehr eines zeitlosen Kleidungsstücks
Gerade als die Weste aus der klassischen Business-Garderobe zu verschwinden schien, erlebt sie in der Freizeitmode ein beeindruckendes Comeback. Die Weste hat zweifellos einen besonderen Charme, der nicht zu übersehen ist.
Ursprünge der Weste
Die Ursprünge der Weste reichen bis ins 17. Jahrhundert zurück, als englische Händler aus Persien ein ärmelloses Kleidungsstück mit nach England brachten. In Persien hatte dieses Kleidungsstück eine lange Tradition, aber im kalten und regnerischen England war es anfangs schwer zu verstehen. Eine kurze, ärmellose Jacke - wofür sollte das gut sein?
Doch die Menschen in England erkannten die praktische Natur der Weste bald. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die kurze Weste zu dem, was wir heute als klassische Weste kennen. Ursprünglich reichte sie bis zu den Knien und wurde über einer Jacke um die Taille getragen, aber im Laufe der Zeit wurden die sogenannten "Justeaucorps" immer kürzer und näherten sich dem persischen Modell an.
Die Westen dieser Zeit waren oft aus teuren Brokat- oder Seidenstoffen gefertigt. Die Männer, die sie trugen, wollten damit ihre soziale Stellung und ihren Wohlstand zeigen. Es gab sogar Fälle, in denen die Westen mit Baumwolle gefüttert wurden, um ihnen mehr Volumen zu verleihen - eine Modeerscheinung, die heutzutage undenkbar wäre.
Einige Männer, wie Edward VII, der die Weste gerne trug, benötigten keine Polsterung. Er prägte die bis heute geltende Regel: Der unterste Knopf der Weste bleibt geöffnet. Der Grund? Er war so gutaussehend, dass er einfach keinen Knopf schließen konnte.
Die Wandlung der Westenmode
Im 19. Jahrhundert wandelte sich der auffällige Westen-Trend, als die Mode schlichter und dezenter wurde. Die Weste wurde aus dem gleichen Stoff wie der Anzug gefertigt und blieb bis vor Kurzem ein wesentlicher Bestandteil eines Anzugs. Einige Anhänger betrachten den Anzug immer noch als einen dreiteiligen Anzug, bestehend aus Hose, Jacke und Weste. Die Weste erfüllt mehrere Zwecke: Sie wärmt in kalten Jahreszeiten, hält das Hemd an Ort und Stelle, fixiert die Krawatte und sorgt für eine äußerst elegante Silhouette.
Aufgrund des Einflusses von Kriegen und Materialknappheit verschwand die Weste allmählich aus dem Alltagsleben. Zudem wurden Gebäude besser beheizt, wodurch die Notwendigkeit für Westen sank. In der Regel wurde der zweiteilige Anzug zur Norm, obwohl die Weste bei besonderen Anlässen immer noch einen wichtigen Platz in der Garderobe einnahm.
Das Comeback der Weste
Dennoch erlebt die Weste in der Freizeitmode ein Comeback. Cowboys im Wilden Westen tragen sie nach wie vor, und Safariwesten gehören zur Grundausstattung von Abenteurern. Moderne Westen werden aus einer Vielzahl von Materialien hergestellt, von strapazierfähiger Mikrofaser bis zu flammhemmenden Stoffen. In den 80er Jahren waren auch Lederwesten äußerst beliebt. Für Arbeiter ist die Weste äußerst praktisch, da sie den Oberkörper warm hält und viele Taschen für nützliche Utensilien bietet.
Der aktuelle Retro-Look hat die Weste aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt, und einige renommierte Designer haben sie bereits in ihre Kollektionen aufgenommen.
Moderne Westen zeichnen sich durch eine schlanke Passform aus. Sie können sowohl zu einem klassischen Herrenanzug mit feinen Nadelstreifen und akzentuierten Details als auch zu lässigeren Blazers und Denimstoffen getragen werden. Das Schöne an Westen ist, dass sie nicht nur mit einem Business-Hemd, sondern auch mit einem T-Shirt und einer Jeans kombiniert werden können. Für einen moderneren Look können Sie ein Halstuch mit passender Krawatte tragen, dessen Enden in die Weste gesteckt werden. Dazu passen eine Baskenmütze mit Hahnentritt- oder Prince-of-Wales-Muster sowie vielleicht ein paar Hosenträger. So entsteht ein perfekter Vintage-Stil.
Der Trend bei Westen zeigt sich in der Zurückhaltung von Satin oder Seide und bedruckten Mustern. Sie können mit einer längeren Jacke oder einem Business-Anzug kombiniert werden, vorausgesetzt, Sie wählen die passende Krawatte und das richtige Einstecktuch.
Insgesamt kann man sagen, dass die Weste ein zeitloses und vielseitiges Kleidungsstück ist, das sowohl Eleganz als auch praktischen Nutzen bietet. Ihr Comeback in der Modewelt ist ein Beweis dafür, dass bestimmte Kleidungsstücke nie wirklich aus der Mode kommen.
Ähnliche Beiträge
-
Pochette - Einstecktuch Trends
January 5th 20128293 viewsEinstecktücher sind en vogue. Sie werden nicht nur bei besonderen Anlässen zu Anzug und Oberhemd getragen, sondern... -
Tipps für den Anzug Kauf
January 5th 201214232 viewsDa die Anschaffung der Garderobe, insbesondere des Anzugs, doch recht kostspielig werden kann, sollte man sich beim... -
Anzuggewebe
January 5th 20125980 viewsHeute wollen wir Ihnen kurz die verschiedenen Gewebearten vorstellen, die bei Anzügen in Frage kommen und für welche... -
Trends in der Männermode
January 5th 20126139 viewsDie Trends der Damenmode zeigen sich seit jeher sehr viel auffälliger als die Trends in der Männermode. Bei den... -
Krawattenschal - Plastron - Ascot Trends
January 5th 201214648 viewsMann trägt wieder Krawattenschals. Allerdings ist der Krawattenschal durchaus keine Erfindung der Neuzeit. Bereits...